Vorstellung des neuen »Übergangsmanagement „Schule und Beruf "« am Dienstag, dem 23.06.2009
1. Durch das von mir initiierte neue Übergangsmanagement „Schule und Beruf" möchte ich erreichen:
- dass bei uns in Bergheim jede Schülerin und jeder Schüler der Haupt- und Gesamtschule
seinen Abschluss erhält,
- dass jeder Jugendliche anschließend seine Ausbildungsstelle bekommt
1.Gemeinsam mit den Hauptschulen / sowie die Gesamtschule der Kreisstadt Bergheim gemeinsam
mit der Agentur für Arbeit Brühl, der ARGE Rhein-Erft-Kreis, dem Schulamt des Rhein-Erft-Kreises,
der RWE Power AG, sowie der Bruno und Anneliese Steinborn Stiftung habe ich ein neues Konzept entwickelt.
2.Die Konzeption wendet sich an die Hauptschüler/-innen und wird deren Startchancen erheblich verbessern.
Die Eltern können und dürfen nicht außen vor gelassen werden. Sie sind mit ins Boot zu holen. Das ist
besonders in der jetzigen Wirtschaftslage wichtig,
3.Auf dem Weg in den Beruf benötigen die Jugendlichen Orientierung und Unterstützung. Wichtig sind
ein schulischer Abschluss und eine Ausbildung zur Vermeidung von Perspektivlosigkeit und Arbeitslosigkeit.
4.Es gibt inzwischen einige Initiativen und Partnerschaften zur Berufsorientierung zwischen Schulen,
Initiativen, Betrieben und Großunternehmen. Bürgermeisterin Pfordt: „Die Wirtschaft hat erkannt:
Wer heute nicht ausbildet, dem fehlen in 10 Jahren die Fachhandwerker. Aber immer noch schaffen
viel zu wenige Jugendliche den Übergang in die Ausbildung und in den Beruf.
5.Das Konzept des Übergangsmanagements basiert auf folgenden neuen Elementen:
• Die Jugendlichen werden früher „abgeholt", um den Schulabschluss und den Übergang zu schaffen,
und zwar mit Beginn der 8. Klasse. Die Weichen werden so früh wie möglich gestellt.
• Die Eltern werden unterstützt, damit auch sie ihren Kindern gemäß ihrer Verantwortung helfen und den
Weg weisen können.
• Jeder Jugendliche wird ab Beginn der 8. Klasse bis zum Übergang in einen Ausbildungsplatz persönlich
begleitet.
• Für die Begleitung der Jugendlichen stehen spezielle Lehrer als Berufswahlkoordinatoren, Schulsozialarbeiter,
Berufseinstiegsbegleiter / Lebenslaufbegleiter, Zukunftspaten und Eltern zur Verfügung.
• Die Schule teilt jedem einzelnen Jugendlichen seinen persönlichen Begleiter zu.
• Schulen, Kreisstadt Bergheim, Agentur für Arbeit, RWE und Steinborn Stiftung arbeiten koordiniert und
abgestimmt zusammen.



