Die "Powerfrau" soll es wieder machen
CDU Bergheim nominierte Bürgermeisterin Maria Pfordt als Spitzenkandidatin
für die nächste Kommunalwahl.
Die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Elisabeth Hülsewig, nannte sie eine "Powerfrau".
Diese Powerfrau wählten die Mitglieder der CDU Bergheim jetzt mit mächtig viel Rückenwind
zu ihrer Spitzenkandidatin für das Bürgermeisteramt. Im voll besetzten Bürgerhaus in Quadrath-Ichendorf erhielt die Christdemokraten 97,9
Prozent der Stimmen (95 Ja, zwei Nein).
"Ich habe ein tolles Ergebnis erzielt", freute sich Pfordt anschließend im Kreis ihrer Familie.
Elisabeth Hülsewig überreichte ihr ein Schiffssteuerrad und versprach: "Die CDU ist die
Rudermannschaft, Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stadtrat, Franz-Josef Düchting
und ich, sind die Steuerleute. Doch wir brauchen einen Kapitän. Und das bist Du."
Zuvor hatte Maria Pfordt in ihrer Rede auf die Erfolge ihrer bisher vierjährigen Zeit in der
Verwaltungsspitze des Bergheimer Rathauses zurückgeblickt, So hob sie sie ihren Einsatz
für mehr Sicherheit und Sauberkeit in der Kreisstadt hervor und nannte als Beispiel den
Staatsanwalt vor Ort wie auch die mobile Jugendarbeit zur Vorbeugung gegen Jugendkriminalität.
Das Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche sei in den vergangenen vier Jahren ausgeweitet
worden, so dass von 100 Kindern 96 heute eine Kindertagesstätte in Bergheim besuchen.
Und seit 2006 habe die Wirtschaftsförderung rund 100 000 Quadratmeter Gewerbefläche verkauft,
zwölf Firmen siedelten sich an, und die Arbeitslosenquote in Bergheim reduzierte sich um mehr als
die Hälfte von über 22 Prozent auf unter zehn Prozent.
Neben dem weiteren Ausbau der Aktivitäten auf diesen Gebieten will Pfordt in Zukunft Bergheim
als "Stadt der Generationen" etablieren. Die Christdemokratin reagiert damit auf den demografischen
Wandel und nannte als Beispiele die Entwicklung von neuen Wohnformen für Senioren, die Beseitigung
von Angsträumen oder die barrierefreie Gestaltung des städtischen Raumes. Darüber hinaus will sie
die Verwaltung noch bürgerfreundlicher Aufstellen und denkt daran, die Servicezeiten phasenweise
den Geschäftszeiten anzupassen. Dabei forderte sie ihre Parteifreunde auf, die Menschen in Bergheim
weiter mit zu nehmen. Pfordt: "Wir haben sie vor vier Jahren überzeugt. Lasst uns auch jetzt wieder
gemeinsam mit den besseren Konzepten die Herzen der Bergheimerinnen und Bergheimer gewinnen."



